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Die Bf 109 spielte bei allen Einsätzen im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle. Der Prototyp flog erstmals am 28.05.1935. Der einsitzige Jäger hatte einen DB 605 Motor mit max. 1.435 PS; Höchstgeschwindigkeit 594 km/h in 7.400 m Höhe. Die Gesamtproduktionszahl lag bei ca. 35.000 Stück.

(Italeri Nr. 2719) – Messerschmitt BF 109 G-6 „Italien Aces“
Hersteller: Italeri | Sparte: Flugzeuge Militär Modern | Katalog Nummer:2719 Messerschmitt BF 109 G-6 „Italien Aces“ Maßstab: 1:48 | Einzelteile: 86 | Länge: 200mm | Spannweite: 186mm | Skill-Level: 3 | Erschienen: 2012 | Inhalt: 86 Teile an 3 grauen und einem klaren Gußast | Bauanleitung

Decals:
A. BF 109 G-6 – R6/Regia Aeronautica, Capitano Mario Bellagambi, 364° Squadriglia, 150° Gruppo, Sciacca Sicilly, Italy July 1943
B. BF 109 G-6 – Trop. Regia Aeronautica, Sottotenente Giuseppe Ruzzin, 154° Squadriglia, 3° Gruppo, Comiso Sicilly, Italy July 1943
C. BF 109 G-6 – Trop. Regia Aeronautica, Maggiore Antonio Vizotto, 150° Gruppo, Sciacca Sicilly, Italy July 1943
D. BF 109 G-6/U3 – Aeronautica Nationale Repubblicana, Sottotenente Andrea Fagiano, 2° Gruppo, Aviano Northern Italy, November 1944
E. BF 109 G-6/U3 – Aeronautica Nationale Repubblicana, Tenente Ermete Ferrero, 3° Squadriglia, 2° Gruppo, Villafranca, Northern Italy, November 1944
F. BF 109 G-6R – Aeronautica Nationale Repubblicana, Capitano Massimo Mancini, 2° Gruppo, Cascina Vaga (Pavia), Northern Italy, June 1944

Stärken:
Passgenauigkeit, umfangreicher Decalbogen, feine Gravuren

Schwächen:
keine erkennbaren Schwächen

Fazit:
Hoher Preis aber die Qualität stimmt

Bauzeit:
November – Dezember 2020 Josef Haidinger

Mein Modell:

Messerschmitt BF 109 G-6 – R6/Regia Aeronautica, Capitano Mario Bellagambi, 364° Squadriglia, 150° Gruppo, Sciacca Sicilly, Italy July 1943

Das Original:

Im Herbst 1941 befand sich die F-Serie der Bf 109 bereits seit einem halben Jahr im Einsatz. Trotz der guten Ergebnisse, die mit der ständigen Weiterentwicklung erzielt wurden, war man sich bei Messerschmitt im Hinblick auf die rasanten technischen Veränderungen, die der Luftkrieg mit sich brachte, der Notwendigkeit weiterer Verbesserungen stets bewusst. Die durchschnittlich geflogenen Geschwindigkeiten und Höhen vergrößerten sich insbesondere in den Luftkämpfen mit den westlichen Alliierten zusehends. Die Forderung nach einer druckbelüfteten Höhenjägervariante gehörte darum von Anfang an zum Forderungskatalog der G-Serie. Als deren Entwicklung angestoßen wurde, war die Notwendigkeit der Verwendung eines neuen Motors als Ersatz für den nunmehr an seine Entwicklungsgrenzen stoßenden DB 601 als einzige Möglichkeit zur weiteren Steigerung der Flugleistungen absehbar. In Form des Daimler-Benz DB 605 stand ein Aggregat zur Verfügung, das diesen Zweck optimal erfüllen konnte, abgeleitet aus dem DB 601 besaß der DB 605 bei erhöhtem Hubraum und Verdichtungsverhältnis dieselben Außenabmessungen wie sein Vorgänger. Die Integration in die Zelle der Bf 109 gestaltete sich somit relativ unkompliziert. Die größere Leistung und das höhere Drehmoment des Motors bedingten strukturelle Verstärkungen an der Zelle, die das Leer- und Startgewicht der Maschine erhöhten (normales Startgewicht 3054 kg). In Kombination führte der Gewichts- und Leistungszuwachs zu einer gegenüber der F-Serie deutlich schlechteren Handhabung der Bf 109 G ein Nachteil, den man zugunsten der verbesserten Flugleistungen in Kauf nehmen musste.

Messerschmitt BF 109 G-6

Typ: Jagdflugzeug
Entwurfsland: Deutsches Reich
Hersteller: Messerschmitt
Erstflug: 28. Mai 1935

Indienststellung: 1937
Produktionszeit: 1936 bis 1945
Stückzahl: ca. 33.300 (davon 30.573 aus deutscher Produktion)
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Bf_109#Bf_109_G