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Die Douglas A-4 Skyhawk war ein einstrahliges Kampfflugzeug aus US-amerikanischer Produktion. Die Skyhawk war als preiswerter Jagdbomber für den Einsatz auf Flugzeugträgern konzipiert. Die Skyhawk wurde vor allem von der US Navy und dem US Marine Corps geflogen. Die US Navy setzte die A-4F aktiv bis 1975 ein. Das USMC flog die A-4M bis 1990 bei der Staffel VMA-211, die Marine Corps Reserve musterte die letzte Maschine 1994 bei VMA-131 aus.


(Italeri – Nr. 0165)
Hersteller: Italeri | Sparte: Flugzeuge Militär Modern | Katalog Nummer: 0165 – OA-4M Skyhawk II
Maßstab: 1:72 | Einzelteile: 37 | Länge: 179mm | Spannweite: 112mm | Skill-Level: 3 | Erschienen: 2013 | Inhalt: 37 Teile an 2 grauen und einem klaren Gußast, Decal, Bauanleitung



Decals:
Abziehbilder für folgende Versionen:
OA – 4M Skyhawk II, H&MS 12 „Outlaws“, U.S.M.C. Aviation, Marines/BuNo 154333
OA – 4M Skyhawk II, H&MS 13 „Outlaws“, U.S.M.C. Aviation, Marines/BuNo 154523


Stärken:
Außenlasten, Decalbogen, feine versenkte und erhabene Gravuren

Schwächen:
Preis überhöht, Ausführung Cockpit

Fazit:
Ein schönes Modell in der U.S. Marine Version. Der Zusammenbau geht aufgrund der guten Passgenauigkeit gut von der Hand.

Bauzeit:
Mai 2019 Josef Haidinger

Mein Modell:

OA-4M Skyhawk II, H&MS 12 „Outlaws“, U.S.M.C. Aviation, Marines/BuNo 154333

Das Original:

Als der Konstrukteur Ed Heinemann die A-4 vorstellte, sagten ihm viele Experten, dass dieses Flugzeug scheitern werde, da es zu klein und zu leicht sei: der Entwurf wog nur 2,5 Tonnen. Nach dem Erstflug am 22. Juni 1954 zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Von diesem Flugzeugtyp wurden 2960 Exemplare gebaut (davon waren 555 Stück zweisitzige Schulflugzeuge). Als eines von ganz wenigen Flugzeugträgermustern hatte die A-4 keine klappbaren Flächen, da ihre Spannweite klein genug für den Deckaufzug war. Mit der Auslegung als preiswertes Luftnahunterstützungsflugzeug wollte man auf ein Radargerät verzichten. Obwohl als Jagdbomber konzipiert, kann die Skyhawk sich dank Wendigkeit, Maschinenkanonen und IR-Lenkflugkörpern gegen Abfangjäger zur Wehr setzen. Mit dem Verzicht auf ein Bugradar konnte die Silhouette schlank und kurz gehalten werden. Die Bekämpfung von Bodenzielen erfolgte entweder auf Sicht oder blind mittels Abwurf nach Angaben des Waffenleitrechners im HUD. Spätere Varianten wurden mit Selbstschutzsystemen wie Radarwarngeräten kombiniert mit Täuschkörperwerfern ausgestattet. In der A-4M wurden in der Nase Laserziel-Beleuchtungseinheiten verwendet. Das letzte Exemplar lief am 27. Februar 1979 vom Fließband. Alle A-4 (außer den Zweisitzern) besitzen ab dem zwölften Produktionsjahr (1966) den typischen „Kamelhöcker“ hinter dem Cockpit, der weitere Allwetter-Navigations- und Feuerleitsysteme enthält.

Douglas OA-4M Skyhawk II

Typ: Jagdbomber
Entwurfsland: Vereinigte Staaten
Hersteller: Douglas Aircraft Company
Erstflug: 22. Juni 1954

Indienststellung: Oktober 1956
Produktionszeit: 1955 bis 1979
Stückzahl: 2960
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_A-4